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In meinem Blog schreibe ich über Themen, die mich interessieren. Mal habe ich etwas Expertise auf dem Gebiet, mal nicht. Falls du über Inhalte diskutieren willst, schreib mir eine Mail.
Es regnet Pleiten - Eine Visualisierung der 4-Prozent-Regel
Die 4‑Prozent‑Regel besagt, jährlich 4% des Anfangsvermögens (inflationsbereinigt) zu entnehmen; der Artikel analysiert diese Regel mit historischen US‑Daten anhand der Trinity‑Studie. Die Untersuchung zeigt, dass reines Bankguthaben bei 4% nur ~8% Erfolg hat, ein Aktienportfolio die Erfolgsrate stark verbessert, und dass das Renditereihenfolge‑Risiko (schlechte Renditen zu Beginn) das Ergebnis stark beeinflusst. Es gibt viele Visualisierungen und einen Rechner, aber Kosten, Steuern und die US‑Zentrierung sind Einschränkungen, sodass individuelle Anpassungen nötig sind.
Historische internationale Renditen
Die Trinity‑Studie beruht auf US‑Daten, doch die USA sind unter den Industrienationen ein Sonderfall – kein Weltkrieg auf eigenem Boden, stabile Währung. Für internationale Aktien und Anleihen gibt es frei verfügbare Daten erst ab 1970, es fehlen 100 Jahre mit zwei Weltkriegen und Hyperinflation. Mit dem Jordà‑Schularick‑Taylor‑Datensatz baut der Artikel einen BIP‑gewichteten internationalen Aktien‑ und Staatsanleihen‑Index über 16 Länder ab 1870 – inklusive Nettorenditen nach Quellensteuer sowie Umrechnung in Dollar und zurück in Euro. Ein Vergleich mit einem MSCI‑Index dient als Plausibilitätsprüfung; der Survivorship Bias des Datensatzes (etwa Österreich‑Ungarn) bleibt eine Einschränkung.
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